Donnerstag
22.10.2026
09:00 – 21:00
Führungsimpulse und Eselpraxis
- Kennenlernen und Erwartungen
- Impulse zu ganzheitlicher Führung
- Eselpraxis in der Natur
- Reflexion und Transfer
- Gemeinsamer Ausklang
Zwei Tage in der Rhön mit einem Gegenüber, das Ihre Position nicht kennt, auf Lautstärke nicht reagiert und trotzdem mitgeht — wenn Sie es richtig machen.
Begrenzte Teilnehmerzahl
Anmeldeschluss 30.09.2026

Ein Pferd flieht, wenn es Druck spürt. Ein Esel bleibt stehen und denkt nach. Das ist der Grund für seinen Ruf, stur zu sein — und der Grund, warum er als Gegenüber unbestechlich ist.
Er kennt Ihren Titel nicht. Er hört nicht, wie überzeugend Sie argumentieren. Er reagiert auf etwas anderes: darauf, ob Sie selbst wissen, wohin Sie wollen. Ob Sie ruhig sind. Ob zwischen Ihnen beiden etwas ist, das er Beziehung nennen würde.
Stimmt das nicht, geht er nicht mit. Sofort, sichtbar, ohne Diplomatie. Was in einem Team Monate braucht, um sich als Gerücht in der Teeküche zu zeigen, sehen Sie hier in vier Sekunden.

Der Workshop ist kein Ausflug auf den Bauernhof. Der Esel ist das Messgerät, nicht das Programm. Sie bringen eine reale Situation aus Ihrem Führungsalltag mit — einen Konflikt, eine Entscheidung, die niemand mitträgt, ein Team, das höflich nickt und nichts ändert. Auf der Weide wird daraus etwas, das man ansehen kann.
Danach setzen wir uns hin und übersetzen es zurück. Ohne diesen zweiten Teil bliebe es eine schöne Erfahrung, und schöne Erfahrungen ändern am Montag nichts.
Donnerstag
22.10.2026
09:00 – 21:00
Freitag
23.10.2026
09:00 – 12:00
Optional
Freitag
ab 14:00


Führungsexperte · Organisationsentwickler
Begleitet Unternehmen und Führungskräfte dabei, Wirkung von Lautstärke zu unterscheiden. Er leitet den Workshop und sorgt dafür, dass aus dem Erlebten etwas wird, das im Führungsalltag trägt.
stefan-reith.de
Philosoph · Autor
Bringt die philosophische Tiefe mit — und hat über genau dieses Thema ein Buch geschrieben.
christophquarch.de
Eseltrainerin · Coach
Kennt jedes ihrer Tiere und übersetzt, was gerade passiert ist — auch dann, wenn es unbequem für Sie ist.
rhoenesel.de
Das Buch zum Ansatz
The Donkey School for Leadership: zwanzig Führungsqualitäten, von Eseln gelernt. Autor Christoph Quarch mit eselhaften Illustrationen.
Zum Buch
Das Lothar Mai Haus liegt in Hofbieber, mitten in der Rhön, zwischen den alten Basaltkuppen der Milseburg. Der Untergrund dieser Landschaft ist erkaltete Lava: Die Säulen im Gestein sind Risse, die beim Abkühlen entstanden sind — Struktur, die von innen kam, nicht von außen.
Dasselbe gilt für die zwei Tage. Was Ihr Team sieht, liegt obenauf. Was Sie sagen, ist die Schicht darunter. Was Sie meinen, noch eine tiefer. Und woran es wirklich liegt, steht selten in den ersten Metern.
Man muss die Parallele nicht überstrapazieren. Aber es ist kein schlechter Ort, um zwei Tage über Führung nachzudenken.
Veranstaltungsort
Lothar Mai Haus
Lothar-Mai-Straße 1
36145 Hofbieber
Übernachtung
Der erste Tag endet um 21 Uhr, der zweite beginnt um 9 Uhr — wer von weiter her kommt, übernachtet am besten im Haus selbst. Die Zimmer buchen Sie direkt dort; sie sind nicht Teil der Teilnahmegebühr.
Zimmer im Lothar Mai HausFür wen
Menschen mit Verantwortung — in Unternehmen, in Teams, in anspruchsvollen Projekten.

Weil Esel unmittelbar reagieren und ein sehr klares Feedback geben. Sie orientieren sich nicht an Position, Titel oder Hierarchie, sondern an Ihrer Präsenz, Klarheit und Haltung. Dadurch entsteht ein außergewöhnlich direktes und wertvolles Lernfeld für Führung.
Weil echte Führung vor allem durch Erfahrung und Reflexion weiterentwickelt wird. Die Begegnung mit dem Esel ermöglicht Ihnen, Ihr eigenes Führungsverhalten unmittelbar zu erleben, neue Perspektiven zu gewinnen und Erkenntnisse schnell in den Führungsalltag zu übertragen.
Dann wird es interessant. Denn genau in solchen Situationen entstehen häufig die wertvollsten Lernmomente. Sie können verschiedene Wege ausprobieren, unmittelbar beobachten, was Wirkung erzeugt, und daraus Ihre persönliche Führungsstrategie weiterentwickeln – ohne Bewertung und ohne richtig oder falsch.
Ein sehr konkretes Gespür für die eigene Wirkung. Sie erleben unmittelbar, wie Klarheit, Präsenz, Vertrauen und Körpersprache auf Ihr Gegenüber wirken. Diese Erfahrung bleibt und kann Ihnen auch in anspruchsvollen Führungssituationen Orientierung geben.
Gerade dann. Wer viel Erfahrung mitbringt, verfügt über einen großen Schatz an bewährten Strategien. Gleichzeitig bietet neue Erfahrung die Chance, Bekanntes aus einer anderen Perspektive zu betrachten, neue Möglichkeiten zu entdecken und die eigene Führung gezielt weiterzuentwickeln.
Überhaupt nicht. Sie brauchen keine Vorerfahrung und müssen nichts leisten. Die Übungen werden fachkundig begleitet und an Ihr persönliches Tempo angepasst. Entscheidend ist lediglich Ihre Bereitschaft, sich auf eine neue Erfahrung einzulassen.
Wir arbeiten bewusst in kleinen Gruppen mit 6–8 Teilnehmenden, maximal 10 Personen. So entsteht ausreichend Raum für individuelle Erfahrungen, persönliche Reflexion und intensiven Austausch.
Die Praxiseinheit findet grundsätzlich draußen statt und wird den Wetterbedingungen entsprechend angepasst. Dabei stehen das Wohlbefinden und die Sicherheit von Mensch und Tier immer an erster Stelle.
Nein. Weder Erfahrung mit Eseln noch besondere Vorkenntnisse sind erforderlich. Was Sie mitbringen sollten, ist Neugier und die Bereitschaft, sich auf eine neue Erfahrung einzulassen. Der Rest entsteht im gemeinsamen Erleben.
Die Teilnehmerzahl ist bewusst klein gehalten — mit zwanzig Menschen funktioniert die Arbeit mit den Tieren nicht. Schreiben Sie uns, und Stefan Reith meldet sich persönlich.
Schritt 1 von 3: Plätze wählen
Workshop-Platz
22. und 23. Oktober 2026, Lothar Mai Haus in Hofbieber.
1.749,– €
Add-on Freitagnachmittag
Gemeinsames Mittagessen, vertiefende Eselpraxis, offener Austausch. Beginn 12 Uhr.
0,– €
Gesamt
1 Platz
1.749,– €
netto
2.081,31 € inkl. 19 % MwSt.